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Der Wohnungsmarkt ist schwierig zu durchschauen. Hier sind die Kenner - die helfen!


Das Rätsel
Liebe Rätsler!

Zu allen Zeiten haben sich Künstler von Musen inspirieren
lassen, von meist schönen, jungen Frauen, die um
so häufiger ausgetauscht werden, je älter der Künstler wird.
Nicht so bei dem Komponisten, den wir diesmal suchen. Ihm
reichte die eigene Ehefrau. Schon früh begann er zu komponieren,
doch die Ouvertüre, die allgemein als sein erstes
Meisterwerk gilt, schrieb er als Frisch-Verheirateter. Sein letztes
bedeutendes Werk entstand wenige Monate vor dem Tod
seiner Frau. Als sie starb, versiegte auch seine Schaffenskraft.
„Sie können sich nicht vorstellen, wie einsam und verlassen
ich mich fühle“, schrieb er in einem Brief an einen Freund. Da
war er erst 62 Jahre alt. Das Gefühl der Verlassenheit wurde
er die nächsten 14 Jahre nicht mehr los – obwohl er bis zu seinem
Tod als bedeutendster Komponist seines Landes galt und
als Dirigent immer wieder die Begeisterung seiner Landsleute
spüren konnte. – Es muss eine ungewöhnliche Liebe gewesen
sein: Er stammte aus kleinen Verhältnissen auf dem Lande,
sie war die Tochter eines Generals, in Indien geboren, von
anderer Konfession und zudem neun Jahre älter. Ein Gedicht
seiner Frau inspirierte unseren Komponisten zu seinem bedeutendsten
Liedzyklus, der Vertonung von fünf Meeresgedichten.
Das war kurz vor dem Ende des Jahrhunderts, und
nur wenige Monate nachdem er mit einem Variationenwerk
seinen endgültigen Durchbruch geschafft hatte – im reifen
Alter von 42 Jahren. – Letzter Tipp: Er schrieb die Musik zu
einem Schauspiel, dessen Titel (ohne Artikel) den meisten als
Titel eines Musicals bekannt sein dürfte – es läuft seit genau
20 Jahren als Dauerbrenner in einem deutschen Theater.
Dessen Musik stammt übrigens von einem Landsmann unseres
Gesuchten.

Welchen Komponisten suchen wir?

Schicken Sie uns Ihre Antwort per Post oder E-Mail an:
PARTITUREN I Friedrich Berlin Verlag
Kurfürstendamm 177 I 10707 Berlin
redaktion@partituren.org
Einsendeschluss ist Montag, der 29. September 2008.

Und was gibt’s zu gewinnen?
Der Gewinner erhält ein PARTITUREN - Freiabonnement.
Falls Sie schon Abonnent sind, schenken wir Ihnen einen
Büchergutschein über ¤ 40. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Rätsel gelöst!
Im letzten PARTITUREN fragten wir nach Carl Friedrich Abel
aus Köthen (wo Johann Sebastian Bach knapp sechs Jahre
Hofkapellmeister war). Mehr über ihn können Sie auf Seite 50
erfahren. Unser Gewinner ist: Charlotte Reinke aus Düsseldorf.

Herzlichen Glückwunsch!
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Ausgabe 18

Schwerpunkt: Gebt gute Musik!
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